Projekt Kirchen im Biosphärengebiet - Entwicklungsräume für Mensch und Natur

Der NABU Baden-Württemberg und die Evangelische Landeskirche in Württemberg wollen gemeinsam Kirchengemeinden im Biosphärengebiet für den Naturschutz gewinnen.
Ziel ist es, Kirchengemeinden dafür zu gewinnen, ihre Gebäude, Grünflächen und Gärten als vielfältige Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu öffnen. In Kirchtürmen und Dachstühlen sollen Fledermäuse, Turmfalken und Schleiereulen einziehen dürfen und Kirch- und Pfarrgärten werden zu wichtige Lebensräume für Wildbienen, Zauneidechsen, Schmetterlinge und Igel.

Rahmendaten des Projektes

Projektträger: NABU Baden-Württemberg e. V.

Projektpartner: Umweltbüro der Evangelischen Landeskirche Württemberg sowie regionale Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche und NABU

Projektleiterin: Diplom-Biologin und Umweltpädagogin Karin Kilchling-Hink

Projektförderung: Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Projektlaufzeit: April 2017 bis Dezember 2018

Projektziel: Unterstützung von Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen, die in und um ihre kirchlichen Gebäude und Grundstücke etwas für die Förderung der Artenvielfalt tun wollen.

Das Angebot:

  • Vorortbesuche bei interessierten Kirchengemeinden, um Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt auszuloten.
  • Gemeinsame Entwicklung von Ideen und Vorschlägen für kleinere und größe-re Aktivitäten und Motivation von Ehrenamtlichen aus Kirchengemeinden und Umweltverbänden zur praktischen Umsetzung.
  • Umsetzung von einzelnen Maßnahmen um und in den Kirchengebäuden mit den einzelnen Kirchengemeindemitgliedern bzw. Gruppen
  • Unterstützung bei der Suche nach weiteren Partnerinnen und Partnern zur Umsetzung von größeren Maßnahmen.
  • Aufbau eines Netzwerks von Kirchengemeinden, die Interesse haben, die biologische Vielfalt zu fördern und sich aktiv für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen.
  • Initiierung eines jährlichen Biosphärenkirchentages zum Austausch untereinander.
  • Zusammenstellung von Infomaterialien und Projektideen zu Umsetzungsmöglichkeiten im Internet.
  • Durchführung von Workshops zu praktischen Umsetzungsmöglichkeiten, z. B. zu den Themen Fledermäuse, Wildbienen, Gebäudebrüter, Anlage von Blühstreifen oder Blumenwiesen.

Ansprechpersonen: