7 WOCHEN OHNE - was zählt?

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Seit nun über 30 Jahren gibt es in der Evangelischen Kirche die Aktion  „7 Wochen ohne", bei der Menschen in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern bewusst auf etwas verzichten. Ziel ist die bewusste Gestaltung der Passionszeit und die Alltagsgewohnheiten zu überdenken.
Ursprünglich ist Fasten der gänzliche oder teilweise Verzicht auf Essen und Trinken. In der Bibel ist es Zeichen der Buße und Trauer sowie der inneren Reinigung. Heutzutage ist Fasten durchaus im Trend. Die Fastenzeit beginnt jeweils am Aschermittwoch und endet Ostersonntag. Meist verbindet sich heute damit die Überlegung, bewusst auf Annehmlichkeiten des täglichen Lebens zu verzichten.

In der evangelischen Kirche verzeichnet die Fastenaktion „7 Wochen ohne" alljährlich mehr Zulauf. Fällt es mir leicht, sieben Wochen auf Schokolade zu verzichten? Ist mein Leben anders, wenn ich keinen Rotwein trinke oder auf  Fernsehkonsum und Internet verzichte?

Wer fastet, der hat die Chance, sich selbst zu überraschen, neu zu erfahren, was Lebensqualität ausmacht und bewusst einen neuen Blick auf alltägliche Routine und Gewohnheiten zu gewinnen. Man erlebt bewusst, was Lebensqualität ausmacht.

Was halten Sie von „7 mal 1 Woche ohne" - eine Fastenzeit der Umwelt zu liebe?

Mit der Fastenaktion wollen wir Sie zum Nachdenken und Ausprobieren anregen. Noch wichtiger wäre es allerdings, das eine oder andere in unseren Alltag zu übernehmen.

Wir sind vermutlich die letzte Generation, die noch die Möglichkeit zum Handeln zur Bewahrung der Schöpfung hat. Wenn wir die gesetzten Klimaschutzziele nicht erreichen, sind die heutigen Flüchtlingsströme erst der Anfang.

Bedacht und achtsam mit Gottes Schöpfung umzugehen, ist Aufgabe der Landeskirche, aber auch jeder Kirchengemeinde. Letztendlich aber beginnt diese Achtsamkeit bei einem jedem und einer jeden EINZELNEN von uns.

Weitere Informationen zum Thema Fasten

Die Fastenaktin der Evangelischen Landeskirche: www.7-wochen-ohne.de/