Woche 3: Zwei, drei Grad weniger

Ein kleiner Hund, in seine Kuscheldecke eingehüllt

Mit der Kuscheldecke Heizkosten sparen

 

Man, ist das kalt bei euch, warum heizt ihr denn nicht? Irritiert durch die Frage blicke ich zum Thermometer, es zeigt 22°C. Ist das zu kalt?

Unser Kälte- und Wärmeempfinden ist unterschiedlich. Während ich im dicken, kuscheligen Wollpullover da sitze, fühlt sich mein Mann im T-Shirt ganz wohl. Das war schon immer so. Aber man gewöhnt sich mit der Zeit an die Umgebungstemperaturen. Wer sich also viel in warmen Räumen aufhält, dessen Wärmeregulatoren schalten eine Stufe herunter, ebenso bei wenig körperlicher Tätigkeit. Sport und Bewegung helfen, damit der Körper wieder in Schwung kommt.

Verschiedene Studien belegen, dass kühlere Raumtemperaturen, solange keine Zugluft herrscht, helfen, gesund zu bleiben und die Fettverbrennung unterstützen. Also, warum dann die Heizung nicht mal ein bisschen zurück drehen?

Beim Energieverbrauch eines Haushalts wird der Anteil der Heizung oft unterschätzt: Laut den Zahlenangaben des BMWi entfallen beim deutschen Haushalt 75% auf die Raumwärme, 12% auf die Erzeugung von Warmwasser und nur 13% auf Elektrogeräte und Beleuchtung.

Empfohlene Raumtemperaturen:

  • Badezimmer    20 - 23 °C
  • Wohn- /Kinderzimmer 19 - 22 °C
  • Küche    16 – 20 °C
  • Schlafzimmer    16 – 20 °C
  • WC    16 – 19 °C
  • Flur    15 – 18 °C

PS: Verwenden Sie noch die gute, alte Glühbirne? Um nicht 90% des Stromverbrauchs statt in Licht in Wärme umzuwandeln, rentiert sich der Wechsel zur LED-Lampe.

Und auch viele Standby-Geräte verwandeln unnötig Strom in Wärme – wer das nicht möchte, muss dafür sorgen, dass die Geräte richtig aus sind, notfalls über eine abschaltbare Steckdosenleiste.

 

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Bild: pixabay.com