"Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen" mit Prof. Ernst Ulrich v. Weizsäcker

Am Abend des Donnerstags, 26. September 2019 war in der Evangelischen Kirchengemeinde Stammheim viel los. Sie war Gastgeberin des 6. Netzwerktreffens der Umweltteams im Kirchenkreis Stuttgart. Nach dem Austausch untereinander stellten Umweltteams ihre Themen und Konzepte von Schöpfungsgottesdiensten vor. Ein prominenter Gast war unter den Akteuren der Bewahrung der Schöpfung - Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ehrenpräsident des Club of Rome und, wie Gerhard Raff zu seinem 80. Geburtstag schrieb, der in der Liste der 100 einflussreichsten Vordenker der Welt sei.
Er war der Einladung gerne gefolgt, Engagierte in den Kirchengemeinden kennen zu lernen und zu verfolgen, was sie in ihren Gemeinden ändern, um die Schöpfung zu bewahren.

Der Höhepunkt war dann der öffentliche Teil des Treffens, der Vortrag von ihm zum Thema „Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen“. Der Gemeindesaal platzte aus allen Nähten, Gäste standen an den Wänden und dicht gedrängt am Eingang. Sie waren beeindruckt, wie er in klarer Sprache die globalen Zusammenhänge erläuterte, was geändert werden muss - von der Politik und von jedem Menschen - damit die Erde nicht kollabiert. Ernst Ulrich von Weizsäcker versteckte sich nicht im wissenschaftlichen Chinesisch. Er ging am Schluss besonders auf das Engagement der Kirchen und hier der Umweltteams in der Grüne Gockel-Gemeinden in Stuttgart ein. Dieses Lob freute alle Engagierten sehr.

Volker Ruta
Netzwerksprecher des Netzwerks der Grünen Gockel-Umweltteams im Kirchenkreis Stuttgart