"Hoffnungszeichen - Jetzt wächst Neues!": Stuttgarter Blumensamenmischung für Wildbienen, Schmetterlinge und Co.

Wir sehnen uns so sehr nach dem Ende der Pandemie. Wir hungern nach Sonnenschein, Normalität, Nähe - direkten Begegnungen statt digitalen Kontakten, nach guten Nachrichten, nach neuem Leben. Noch aber beeinflusst das Coronavirus unseren Alltag. Bunte Blumen können ein Zeichen der Hoffnung sein. Sie stimmen ein auf das Wort: „Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt Ihr’s denn nicht?“ (Jes. 43,19)
Mit der Aktion „Lass es blühen!“ will das Umweltbüro der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, zusammen mit dem Umweltamt der Stadt Stuttgart, ein bunt blühendes Hoffnungszeichen setzen. Gott lässt uns in dieser Zeit nicht allein. In unserer aktuellen Pandemie-Zeit sollen die keimenden und wachsenden bunten Blumen Trost und Zuversicht symbolisieren. Aus der Dunkelheit zurück ins Licht. Das war und ist auch heute noch eine zentrale Botschaft der Passions- und Osterzeit.

Säen Sie die Wildblumenmischung aus - als Zeichen der Hoffnung und Zuversicht.

Gerne können Sie ein Foto Ihrer Blumen- und vielleicht auch Insekten-Vielfalt an uns schicken (umweltdontospamme@gowaway.elk-wue.de). Wir werden die Fotos in einer Hoffnungszeichen-Galerie hier auf unserer Homepage veröffentlichen.

Blumensamen-Aktion 2021: Wie bekomme ich die Blumensamen?

Aktion Hoffnungszeichen
Bitte nutzen Sie für die Bestellung das Anmeldeformular.

Größere Samenmengen für besondere Projekte
Damit sich Insektenfreunde in Kirchengemeinden, Schulgärten, Kindergärten... ein dauerhaftes buntes Wildblumenbeet schaffen können, gibt es auch etwas größere Samen-Tütchen. Diese enthalten neben den einjährigen Arten auch Saatgut von mehrjährigen Arten für eine Fläche von ca. 10 qm.
Die größeren Tütchen werden ebenfalls nur an Gruppen und für Aktionen auf Anfrage versendet. Bestellung mit kurzer Beschreibung des Projekts bei umweltdontospamme@gowaway.elk-wue.de.

Ein paar Aussaathinweise

Wildblumen brauchen viel Sonne, aber weniger Nährstoffe als klassische Balkonpflanzen. Verwenden Sie nicht zu fetten/ nährstoffreichen Boden bzw. strecken Sie diesen mit etwas Sand. Verwenden Sie auf jeden Fall torffreie Blumenerde. Während der Wachstums- und Blühzeit brauchen Sie die Pflanzen nicht zu düngen.

Kirchgärten als kleine Paradiese gestalten - damit Bienen und Schmetterlinge wieder eine Chance bekommen

Viele in unseren (Kirch-)Gärten vorkommende Arten sehen zwar schön aus, bieten aber für Insekten kaum oder keine Nahrung, so z. B. die so schöne und beliebte Forsythie, oder die Edelrosen mit ihren gefüllten Blüten oder extra pollenlos gezüchtete Sonnenblumen. Kurzgeschnittener Rasen und exotische Gehölze, wie Lebensbaum oder Kirschlorbeer, tun dann ein übriges.

Forscher beklagen nicht umsonst den Insektenschwund in Deutschland und mit ihm den Rückgang von vielen Vogel- und Fledermausarten. Insekten, wie Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sind vom Frühjahr bis zum Herbst aktiv. Leider finden sie nicht zu jeder Zeit genügend und geeignete Blüten.

Damit es nicht zu "Engpässen" kommt können wir auf den Grünflächen rund um die Kirche als Ausgleich für die ausgeräumte Landschaft dafür sorgen, dass Pflanzen wachsen, die für ein kontinuierliches Angebot an nektar- und pollenreichen Blüten für Insekten sorgen. Die blühenden Blumen kommen so indirekt auch den Vögeln und Fledermäusen zugute. Gut eignen sich die Samentütchen auch für kleine Projekte mit Konfirmanden oder Kindergartenkindern oder für Familiengottesdienste.

Was kann ich für Bienen und Schmetterlinge tun?

  • Wild- und Honigbienen benötigen von Frühling bis zum Herbst ein reichhaltiges Nahrungsangebot an Nektar und Pollen. Berücksichtigen Sie bei Aussaat und Pflanzung die verschiedenen Blühzeiten, sodass zwischen März und Oktober immer etwas blüht
  • Pflanzen und säen Sie heimische, nicht gefüllte Blütenpflanzen
  • Die verblühten Pflanzenstängel sollten im Herbst stehen bleiben. Einige Wildbienenarten nutzen den hohlen Stängel als Nist- oder Schlafplatz, Larven überwintern darin und schlüpfen im Frühjahr
  • Nützlingshäuschen, Steinhaufen, Totholzbereiche  und lehmige Sandhaufen bieten Nistmöglichkeiten für viele Wildbienenarten
  • Der Torfabbau zerstört die ökologisch wertvollen Moorlandschaften unwiederbringlich. Verwenden Sie torffreie Blumenerde
  • Durch den Kauf von biologisch erzeugten Lebensmitteln sorgen Sie dafür, dass weniger bienenschädliche Pestizide ausgebracht werden

Weitere Informationen zur Aktion:

Bezug der Samentütchen: Rieger-Hofmann GmbH

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Bestellung zur Blumensamenaktion

Der Versand der Blumensamen erfolgt für Sie kostenlos. Mit dem Absenden des Formulars erklären Sie sich bereit, dass wir Ihre Daten zum Versand der Materialien speichern dürfen. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

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Bild: Benedikt Adler / Martina Lemke